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O.Univ.Prof. Paul Roczek

em. Univ.-Prof. für Violine und Quartett in Residence

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Paul Roczek ist, von großartigen Musikern umgeben, in Wien aufgewachsen, wo heute auch seine beiden hochbegabten Kinder, Leonhard und Saskia als Musikerinnen leben und höchst aussichtsreiche Laufbahnen begonnen haben.

Ihm wurde die Geige zum entscheidenden Lebensschicksal, ihre frühe Beherrschung brachte ihn zu den Wiener Philharmonikern, später zu den Wiener Solisten und zum Österreichischen Streichquartett, mit dem er dreißig Jahre hindurch als Erster Geiger in der ganzen Welt konzertierte und Hunderte von Konzerten und viele Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen einspielte.

Mit diesem Quartett wurde er 1969 an die damalige Musikakademie Mozarteum verpflichtet, sein erwachendes Interesse für das Unterrichten, aber auch für organisatorische Tätigkeiten brachten ihn schnell in hohe Positionen: Professur, Abteilungsleiter, Vizerektor und künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Mozarteum waren die markanten Zeichen eines sich erfolgreich entwickelnden Künstlerlebens, Einladungen als Juror großer internationaler Wettbewerbe und zu bedeutenden Meisterkursen an wichtigen Musikhochschulen die folgerichtigen Weiterungen.

Seit 1996 kümmert er sich als Präsident des Fachbeirates von Musik der Jugend hauptverantwortlich um das Gedeihen der offiziellen österreichischen Jugendmusikwettbewerbe Prima la Musica, Gradus ad Parnassum und Podium.Jazz.Pop.Rock.

2006 wurde Paul Roczek zum Beauftragten der Universität Mozarteum für Internationale Angelegenheiten ernannt und setzt sich in dieser Funktion dafür ein, den weltweiten Ruf dieser berühmten Institution für die Gestaltung künstlerischer Projekte und verschiedener Austauschprogramme mit bedeutenden Partnern rund um den Globus zu nutzen. Neben intensiven Kontakten mit vielen europäischen Hochschulen im Rahmen von Erasmus konnte mit der Guildhall School in London und der McGill University in Montreal ein Programm entwickelt werden, wo Streichquartette und Klaviertrios aller teilnehmenden Institutionen einmal im Jahr zu den jeweils anderen geschickt werden, wo sie intensiven Kammermusikunterricht erhalten und auch Konzerte spielen. Erst kürzlich hat sich auch das Tschaikowski Konservarorium in Moskau dieser Initiative angeschlossen. Am China Conservatory in Peking wurde die Austrian Chinese Music University auf den Gebieten der Streicherkammermusik und der Tasteninstrumente weiter entwickelt, in Zhuhai wird im September 2015 erstmals eine europäische Musikuniversität einen internationalen Instrumentalwettbewerb auf chinesischem Boden ausrichten. Weitere Austauschprojekte am Kobe College in Japan und auf kubanischem Boden in Havanna sowie Mithilfe beim Aufbau von qualitätsvollen Sommerakademien in Südamerika sind weitere Schwerpunkte einer rasanten Intensivierung von weltweiten Kooperationen, die die Geltung und den Einfluss der Universität Mozarteum stärken sollen.