Vortrag
Online-Vortrag: Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, wissenschaftliches und künstlerisches Fehlverhalten in Zeiten der Distanzlehre: Was können die Lehrenden tun?
Teil der Vortragsreihe Research and/in the arts
22.01.2021|16:00
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Eine Veranstaltung von: Forschungsmanagement
Meeting Information:
Meeting link: https://moz.webex.com/moz/j.php?MTID=mb647d48794776ca33e78befca5f1bf62
Meeting number: 175 626 5947
Password: n2nMNgZxU37

„Bei der Assistenten-Sitzung meinten die Studienassistenten auch, dass sie sich sicher sind, dass die Studierenden permanent online schummeln“, schreibt mir ein Fachtutor. Aber stimmt das? Oder ist das ein unzulässiger Generalverdacht? Oder ist doch zunächst gesundes Misstrauen angebracht? Was ist von neuen Formen des Schummelns wie Ghostwriting, Ghostcoding, Collusion & Co. zu halten? Organisieren sich die Studierenden tatsächlich zunehmend öfter in WhatsApp- und Facebook-Gruppen, um unerlaubte Hilfsmittel einzusetzen?

Der Vortrag präsentiert (auch) das Ergebnis einer Recherche, ob wir zu dem Thema schon belastbare Zahlen haben. Es geht aber auch um Tipps zur Qualitätssicherung, wie sie etwa auch hier gegeben werden.
Privatdozent Dr. Stefan Weber, geboren 1970 in Salzburg. Medien- und Kommunikationswissenschaftler, auch bekannt als österreichischer „Plagiatsjäger“. Bücher u.a. „Roboterjournalismus, Chatbots & Co.“ (Telepolis, 2018) und „Das Google-Copy-Paste-Syndrom“ (Telepolis, 2. Auflage, 2008). Universitätslektor an der Universität Wien und an der TU Wien. Forschungsschwerpunkte: Wandel der Wissenskultur durch Google, Wikipedia & Co., Qualitätssicherung in der Lehre und Forschung, gute wissenschaftliche Praxis (GWP).

Websites:
www.plagiatsgutachten.com
www.law.tuwien.ac.at
Foto: Joachim Bergauer