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Susanne Schlusnus

Lehrende für Oboe
Vorsitzende der Curricularkommission Instrumentalstudium

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Susanne Schlusnus ist seit dem Wintersemester 2015/2016 Lehrbeauftragte für Oboe an der Universität Mozarteum Salzburg. Ihre Studierenden erzielten bereits Erfolge wie gewonnene Hearings, ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes oder einen Bundespreis bei Prima La Musica.
 Zudem unterrichtet sie Didaktik & Lehrpraxis für Oboe, Physio - und Mentalcoaching für Bläserstudierende sowie die Fächer Körperschulung und Übestrategien für die jungen Studierenden des Pre-Colleges. Außerdem ist sie seit dem Wintersemester 2016/2017 Vorsitzende der Curricularkommission Instrumentalstudium.



 

künstlerische Vita:
Susanne Schlusnus wurde 1974 in Wiesbaden geboren und ist die Urgroßnichte des deutschen Baritons Heinrich Schlusnus (18881952). Sie besitzt die deutsche und die österreichische Staatsbürgerschaft. Während ihrer Zeit als Altistin im Kinder- und Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden begann sie als Zwölfjährige mit dem Oboenunterricht und spielte schon vier Jahre später als Aushilfe im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden. 1992–1997 studierte sie bei Heinz Holliger an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau und hatte in dieser Zeit bereits einen Zeitvertrag beim Bruckner Orchester Linz. Nach dem Orchesterdiplom wurde sie Stipendiatin der Orchesterakademie München und spielte als Akademistin und Aushilfe im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und im Bayerischen Staatsorchester sowie außerdem im National Symphony Orchestra of Ireland. Ihr Lehrer in München war Stefan Schilli, von dem sie zuvor bereits ergänzend zum Studium unterrichtet wurde.

Anschließend absolvierte sie ein Aufbaustudium bei Francois Leleux in München, bevor sie 2000 ein zweijähriges Engagement als Solo-Oboistin im Real Orquestra Sinfonica de Sevilla in Spanien erhielt. Seither spielte sie u.a. gastweise als Solo-Oboistin beim Münchner Kammerorchester, im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und im Symphonieorchester Vorarlberg, außerdem z.B. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival Orchester, im Verbier Festivalorchester oder im Münchner Rundfunkorchester. Sie war mehrere Jahre Mitglied der Münchner Bachsolisten und der Philharmonie Festiva und spielt nun regelmäßig mit dem Bach Collegium München. Erfahrungen im Bereich Neuer Musik sammelte sie mit dem Ensemble Aventure, dem Xsemble und dem Ensemble TrioLog. Aufgetreten als Solistin ist sie z.B. beim Rheingau-Musik-Festival, mit dem Philharmonischen Orchester Oppeln in Polen oder als Kammermusikerin mit dem Ventus Quintett Salzburg, desweiteren u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Bregenzer Festspielen oder dem Festival Klangspuren Schwaz. 

Die mehrfache Stipendiatin gewann u.a. 1991 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und 1995 den 3. Preis beim "British International Oboe Competition Isle of Wight".

 

Im März 2018 fungierte sie selbst als Jurorin beim Kärntner Landeswettbewerb Prima La Musica (Holzbläserkammermusik) und ist 2019 geladen in die Jury des Oberösterreichischen Landeswettbewerbes Prima La Musica (Oboe). Auf CD ist sie mit kammermusikalischen Liederzyklen von Kurt Brüggemann zu hören (Co-Produktion des BR), in der 13teiligen CD-Box Große Klassik für kleine Hörer und als Mitglied der Philharmonie Festiva bei der Weltersteinspielung der Oper Merlin von Carl Goldmark (ECHO-KLASSIK Preis 2010).
 
Seit 2016 beschäftigt sich Susanne Schlusnus zusätzlich mit dem Theremin (dem ersten elektonischen Musikinstrument, welches berührungslos gespielt wird, und 1920 von dem russischen Physiker Lev Termen erfunden wurde) und spielte 2017 bereits als Aushilfe im MDR-Sinfonieorchester im Gewandhaus zu Leipzig.


therapeutisch-pädagogische Vita: 
Susanne Schlusnus ist außerdem staatlich geprüfte Physiotherapeutin (seit 2007) und Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (seit 2015). 

Sie entwickelte ihre eigenen Konzepte Physioboe und Physio- und Mentalcoaching (Ganzheitliches Coaching für MusikerInnen) und unterrichtet damit seit 2011 an der Orchesterakademie des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und seit dem Wintersemester 2013/14 mit einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Zudem gibt sie Seminare, Kurse und Fortbildungen, bisher an der Wiesbadener Musikakademie und dem Leopold-Mozart- Zentrum der Universität Augsburg sowie am Musikum Salzburg, der Gustav-Mahler Musikschule Klagenfurt und beim Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk und war eingeladen als Gastdozentin bei der Theremin-Akademie Leipzig.

2013 war sie Stipendiatin von Skisprung-Olympiasieger Toni Innauer und arbeitete in der Saison 2013/14 als Physiotherapeutin des Südkoreanischen Skisprungnationalteams im Skisprungweltcup, u.a. bei der Vier-Schanzen-Tournee.