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Francois-Pierre Descamps, Mag.

Lehrender für Chor

  • Mirabellplatz 1
  • 5020 Salzburg

Francois-Pierre Descamps wurde in Lille, Frankreich, geboren, wo er seine musikalische Ausbildung am Konservatorium begann. Später studierte er am Konservatorium der Stadt Paris (Diplom mit Auszeichnung in Cello), am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (5 Diplome in Solfège spécialisé, Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Orchestration) und an der École Normale de Musique de Paris (Dirigieren). 1989 ging er nach Wien, um an der Universität für Musik und darstellende Kunst zu studieren (Konzertfach Diplome in Orchesterdirigieren mit Auszeichnung und Chordirigieren).

Als Cellist hat er mit vielen Ensembles und Kammerorchestern gespielt. Als Dirigent hat er in Österreich die Niederösterreichische Tonkünstler, das Ensemble Phace, die Camerata Orphica, das Ensemble Platypus, das Vienna Walzer Orchestra und das Mozart Ensemble, in der Tschechischen Republik das Praha Mozart Orchestra, in Rumänien die G.Dima Philharmonie, Brasov, in Bulgarien das Philharmonia Orchestra Sofia, in Frankreich das Orchestre d’Art et d’Essai du Pas-de-Calais geleitet. Er hat Solisten wie Pierre-Yves Artaud (Flöte), Aldo Ciccolini (Klavier), Mario Hossen (Violine), Wolfgang Klos (Bratsche), Dominique de Williencourt (Cello) oder Rainer Küchl (Violine) begleitet.

1996 bis 1997 war er Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Seit 1999 ist er Vertragslehrer für Chor- und Ensembleleitung an der Universität Mozarteum Salzburg am Standort Innsbruck. Von 2002 bis 2009 war er Korrepetitor an der Opernschule für Kinder der Wiener Staatsoper. Seit 2000 leitet er die Chöre von zwei katholischen Kirchen in Wien Mariahilf und Maria Treu, mit denen er das ganze Repertoire der Orchestermesse der Wiener Klassik sowie andere (Schumann, Dvorak, Fauré, Duruflé) und zahlreiche A-cappella-Werke zur Aufführung bringen kann. Seit 2009 hat er die Premieren von 30 Kammeropern bei mehreren Festivals von „sirene Operntheater“, einem risikofreudigen Wiener Ensemble, das sich der Uraufführung zeitgenössischer Musiktheaterwerke gewidmet hat. Er ist auch Komponist verschiedener Stücke für Orchester, Lieder, A-cappella-Chöre, eines Violinkonzerts („Orphée invaincu“ 2014), drei Kammeropern („Der vergessene Alchimist“ 2009, „Zumurrud“ 2011 und „Jeanne und Gilles“ 2018) und zwei Kantaten („Pour une nuit sereine“ 1998/2005 und „La prière de Philippe, psaume 144“ 2014).