Wilhelm Keller

em.HProf.
* 1920     † 2008
von 1969 bis 1981 Professor (O.HProf. 1975) für Orff-Schulwerk Musiklehre und Tonsaz an der Universität Mozarteum Salzburg
Von 1962 bis 1970 Leitung des Orff-Instituts (zus. m. Prof. Dr. h.c. Carl Orff und Gunild Keetmann, später Dr. Hermann Regner)


em. Univ.-Prof. Wilhelm Keller (geb. 8. August 1920 in Wels, Oberösterreich; gest. 4. Juni 2008 in Salzburg) war Komponist und Hochschulprofessor an der Universität Mozarteum.
Nach dem Studium in Salzburg, Leipzig und Münster lehrte Keller von 1945 bis 1950 Tonsatz und Liedkorrepetition am Mozarteum. Während seiner Zeit an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold begann er sich ab 1952 mit den musikpädagogischen Ideen Carl Orffs zu beschäftigen. Dies führte 1962 zu seiner Rückkehr nach Salzburg und der Einladung, am Aufbau des Orff-Instituts am Mozarteum mitzuwirken. Bis 1970 war er gemeinsam mit Prof. Dr. h.c. Carl Orff und Hermann Regner Leiter desselbigen.

Für das Salzburger Adventsingen schuf er ab 1964 Kantaten und andere Kompositionen zu den szenischen Oratorien Tobi Reisers.

1970 steuerte Keller die Bühnenmusik für Oskar Werners Hamlet-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen bei.

1973 wurde Keller Leiter des Instituts für Musikalische Sozial- und Heilpädagogik, eine Stelle, die er bis zu seiner Emeritierung 1981 innehielt.

1994 wurde er zum Schirmherr des Vereins der Freunde des Salzburger Adventsingens ernannt.

1997 erhielt er den Tobi-Reiser-Preis