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Benutzungsordnung des Zentralen Informatikdienstes (ZID) der Universität Mozarteum Salzburg

(Aus dem Mitteilungsblatt der Universität Mozarteum Salzburg, Studienjahr 2004/2005, 24. Stück, ausgegeben am 20.04.2005)

 

Hinweis: Ausschließliche Rechtsverbindlichkeit besitzt die im Mitteilungsblatt der Universität Mozarteum Salzburg kundgemachte Fassung!


  1. Geltungsbereich
    § 1. Gegenstand und Geltungsbereich
  2. Allgemeine Bestimmungen
    § 2. BenutzerInnen
    § 3. Benutzungsbewilligung
    § 4. Rechte und Pflichten der BenutzerInnen
    § 5. Zutritt
    § 6. Zuteilung von Betriebsmitteln, Rechenzeiten und Zugriffsberechtigungen
    § 7. Datensicherung
    § 8. Datenschutz
  3. Benutzungsregelung für lokale, nationale und internationale Netzwerke
    § 9. Geltungsbereich
    § 10. Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rechte des ZID
    § 11. Verpflichtungen der BenutzerInnen
    § 12. Nutzung der Netzdienste durch Dritte
    § 13. Abschaltungen

 

A. Geltungsbereich

 

  • § 1. Gegenstand und Geltungsbereich
    1. Die Benutzungsordnung des Zentralen Informatikdienstes (im Folgenden als "ZID" bezeichnet) umfasst Richtlinien für die Benutzung von Informatik-Einrichtungen des ZID, Bestimmungen für Betriebsmittel, Dienstleistungen und Dienste. Unter Informatik-Einrich-tungen sind insbesondere Hardware, Software, Netzwerke, Informationssysteme, multimediale Systeme und Telekommunikationseinrichtungen zu verstehen.
    2. Diese Benutzungsordnung gilt für alle Mitarbeiter und BenutzerInnen des ZID. Hierzu zählen alle Universitätseinrichtungen und alle Universitätsangehörigen sowie externe BenutzerInnen, soweit sie Informatik-Einrichtungen der Universität verwenden.
    3. Neben dieser Benutzungsordnung gelten auch die Benutzungsordnungen für spezielle vom ZID angebotene Dienste.

 

 

B. Allgemeine Bestimmungen

 

  • § 2. BenutzerInnen
    BenutzerInnen sind Universitätsangehörige und Studierende, soweit sie Informatik-Einrichtungen und Dienste des ZID verwenden, sowie jene Personen und Einrichtungen außerhalb der Universität, mit denen ein Benutzungsverhältnis über Informatik-Einrichtungen oder Dienste aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder gesonderter Vereinbarungen (z.B. Projektmitarbeiter) besteht. Benutzungsverhältnisse für Personen und Einrichtungen außerhalb der Universität im Rahmen gesonderter Vereinbarungen bedürfen der Genehmigung des Rektorats und dürfen nur für unterstützende Tätigkeiten für die von der Universität zu leistenden Aufgaben abgeschlossen werden.
  • § 3. Benutzungsbewilligung
    1. Alle BenutzerInnen benötigen eine Benutzungsbewilligung, die durch Abschluss eines Dienstverhältnisses zur oder durch Inskription an der Universität automatisch erteilt wird. Sie wird auf schriftliche Anmeldung generell für BenutzerInnengruppen oder für abgrenzbare Projekte erteilt, wobei Ressourcenbedarf in einem besonderen qualitativen oder quantitativen Ausmaß ausführlich zu begründen ist.
    2. Die Benutzungsbewilligung endet mit Abschluss des entsprechenden Projekts, durch Beendigung der Universitätszugehörigkeit, durch Abmeldung oder Entzug der Benutzungsbewilligung oder durch Ruhen der Nutzung von Services über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr. Mit Ende der Benutzungsbewilligung werden alle von der BenutzerIn gespeicherten Daten gelöscht.
    3. BenutzerInnen, die die zugeteilten Ressourcen für andere als die in der Benutzungsanmeldung beschriebenen Aufgaben verwenden, die eine projektfremde Verwendung verursachen, oder bei sonstigen Verstößen gegen die Benutzungsordnung, kann die Benutzungsbewilligung durch den Leiter des ZID eingeschränkt oder entzogen werden. Dies kann auch dann erfolgen, wenn eine BenutzerIn Informatikressourcen in einer den Gesamtbetrieb störenden Weise beansprucht oder Betriebsmittel nicht nach den Grundsätzen der Wirtschaft-lichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit verwendet. Die dienst- und strafrechtlichen Bestim-mungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Datenschutzgesetz werden hierdurch nicht berührt.
    4. Einschränkungen oder Entziehungen der Benutzungsbewilligung sind vom Leiter des ZID unverzüglich dem Rektorat schriftlich zur Kenntnis zu bringen. Über Einsprüche gegen die Beschränkung oder Entziehung der Benutzungsbewilligung entscheidet das Rektorat nach Anhörung des Leiters des ZID.
  • § 4. Rechte und Pflichten der BenutzerInnen
    1. Die BenutzerInnen sind berechtigt, nach Maßgabe der vorhandenen und zugeteilten Ressourcen alle für die Erfüllung ihrer Tätigkeit notwendigen Informatik-Einrichtungen und sonstigen Betriebsmittel und Dienstleistungen des ZID in Anspruch zu nehmen.
    2. Die BenutzerInnen tragen die volle Verantwortung für die Ausübung ihrer Benutzungsbewilligung, dürfen diese nicht an andere Personen weitergeben und haben die Folgen einer Weitergabe an andere Personen selbst zu verantworten. Grundsätzlich haben sie Passwörter geheim zu halten und periodisch abzuändern.
    3. Die BenutzerInnen sind verpflichtet, alle einschlägigen Benutzungsregelungen zu beachten und den Anweisungen des autorisierten ZID-Personals Folge zu leisten.
    4. Bei Beschädigungen besteht Schadenersatzpflicht gemäß den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.
    5. Das widerrechtliche Kopieren von Daten und Programmen ist untersagt. Werden Kopien widerrechtlich angefertigt, haften die BenutzerInnen für vom Lizenzgeber oder Eigentümer an die Universität gestellte Ansprüche und haben diese schad- und klaglos zu halten. Die Bestimmungen des Urheberrechtgesetzes und die Rechte der Lizenzgeber sind in allen Fällen zu beachten.
    6. Jede widerrechtliche Speicherung, Zurverfügungstellung, Weitergabe oder Veröffentlichung von Nachrichten ist untersagt. Unter Nachrichten sind Informationen und Daten aller Art, die für Menschen oder Maschinen bestimmt sind, zu verstehen, wobei diese Texte, Zeichen, Bilder, Töne, Signale u. dgl. umfassen können. Der ZID ist nicht für den Inhalt der von den BenutzerInnen abgespeicherten Dateien oder von ihnen erzeugten Nachrichten verantwortlich. Es liegt auch nicht in seinem Verantwortungsbereich, wenn auf den vom ZID den BenutzerInnen zur Verfügung gestellten Speicherbereichen oder Datenträgern gesetz-widrige oder strafbare Inhalte gefunden werden.
    7. Wenn der ZID auf strafbare Inhalte von Dateien stößt oder von dritter Seite darauf aufmerksam gemacht wird, hat er das Recht, diese Dateien zu löschen, den Zugang dazu zu sperren und die Benutzungsbewilligung des Eigentümers dieser Dateien zu entziehen. Unabhängig von den geltenden Vorschriften hat der ZID in diesem Fall das Rektorat zu informieren.
    8. Die BenutzerInnen erklären sich bereit, dem ZID und Organisationen, die mit dem ZID zusammenarbeiten, bei der Untersuchung von unzulässigen Verwendungen oder Schäden von Informatik-Einrichtungen des ZID zu unterstützen.
    9. Beim Anschluss von Informatik-Einrichtungen an das universitäre Netz durch die BenutzerInnen sind die technischen Spezifikationen und Vorgaben des ZID zu erfüllen. Der Anschluss von Informatik-Einrichtungen der Universitäteinrichtungen an das lokale Kommunikationsnetz und an nationale und internationale Weitverkehrsnetze (Internet) ist in Abschnitt C geregelt.
    10. Der ZID ist für die Sicherung und eventuellen Datenverlust von auf lokalen Datenträgern (z.B. Laufwerk C:) abgelegten Daten nicht verantwortlich. Sicherungsrelevante Daten sind grundsätzlich auf Netzlaufwerken (z.B. Laufwerk P:) zu speichern.
    11. Der Rechner ist vor Verlassen des Arbeitsplatzes aus Sicherheitsgründen auszuschalten oder bei kürzerer Abwesenheit (z.B. Mittagspause) zu sperren (in der Regel über die Tastenkombination Strg+Alt+Entf).
    12. Über NAL (Verknüpfung auf dem Desktop) sind von der BenutzerIn in regelmäßigen Abständen die vom ZID zur Verfügung gestellten "Wichtigen Windows Updates" auszuführen.
  • § 5. Zutritt
    Die BenutzerInnen des ZID haben Zugang zu den öffentlichen BenutzerInnenräumen des ZID, nicht jedoch zu den gekennzeichneten Sicherheitszonen. Zu diesen haben lediglich die Mitarbeiter des ZID sowie das vom ZID autorisierte Wartungspersonal Zutritt. Andere Personen, inklusive das Reinigungspersonal, haben nur in Begleitung von Mitarbeitern des ZID Zutritt. Die Informatik-Einrichtungen in Sicherheitszonen dürfen nur durch das vom ZID befugte Personal betrieben werden.
  • § 6. Zuteilung von Betriebsmitteln, Rechenzeiten und Zugriffsberechtigungen
    1. Der ZID teilt Informatik-Ressourcen durch die Festlegung von Maximalwerten in Bezug auf vorhandene Engpässe der Informatik-Einrichtungen (wie z.B. CPU-Auslastung, Massenspeicher, Bandbreite bei Netzwerkanschlüssen) zu. Der Zuteilungsmodus und die Gültigkeitsdauer für die projektbezogene Benutzungsbewilligung werden den BenutzerInnen bekannt gegeben. Für Großprojekte können Sonderregelungen in Bezug auf die Ressourcenzuteilung getroffen werden.
    2. Reicht die verfügbare Kapazität nicht aus oder treten störungsbedingte Ressourcenengpässe auf, so hat der ZID die gesetzlich vorgeschriebenen termingebundenen Arbeiten vorrangig zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben die BenutzerInnen bei der Anmeldung bereits den Rang der Dringlichkeit anzugeben. Liegen mehrere termingebundene konkurrierende Arbeiten vor, so entscheidet der ZID-Leiter über die Priorität der Umsetzung.
    3. Beim Auftreten von Fehlern hat der ZID uneingeschränkten Zutritt zu den EDV-Arbeitsplätzen. Im Rahmen der Fehlerbehebung behält sich der ZID vor, eine völlige Neuinstallation der EDV-Arbeitsplätze durchzuführen. Für die im Zuge der Neuinstallation gelöschten Daten übernimmt der ZID keine Verantwortung. Es wird darauf hingewiesen, dass Daten auf den zentralen Servern zu speichern sind.
  • § 7. Datensicherung
    1. Die Verantwortung für die Datensicherung, insbesondere die Sicherung von BenutzerInnenprogrammen und BenutzerInnendaten gegen Verlust oder Zerstörung bei der Verarbeitung oder Speicherung von Daten, obliegt der/m BenutzerIn der Informatik-Einrichtungen. Die/Der BenutzerIn hat für die Erfüllung des Datenschutzes zu sorgen.
    2. Der ZID führt in periodischen Abständen Datensicherungsläufe der auf seinen zentralen Servern gespeicherten Daten durch. Diese Form der Datensicherung beinhaltet, dass nach aufgetretenen Fehlern die Informationen (Dateien) von den Sicherungsbeständen des ZID rekonstruiert werden können. Darüber hinausgehende Sicherungen und Archivierungen sind von der/m BenutzerIn selbst in eigener Verantwortung durchzuführen.
    3. Für Projekte, die eine erhöhte Datensicherheit erfordern, können mit dem ZID besondere Regelungen zur Datensicherung vereinbart werden.
    4. Für die Aufbewahrung von Daten ist grundsätzlich die/der BenutzerIn verantwortlich. Sie/Er hat die Dauer der Aufbewahrung entweder aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder eigener organisatorischer Erfordernisse für jeden Datenbestand festzulegen.
    5. Um zerstörte Informations- und Datenbestände wieder rekonstruieren zu können, wird auch bei kleinen Datenverarbeitungen empfohlen, in regelmäßigen Abständen möglichst im Generationsverfahren Sicherungskopien zu erzeugen und diese möglichst gesichert aufzubewahren (allenfalls disloziert).
  • § 8. Datenschutz
    Es gilt die jeweils gültige Fassung des Datenschutzgesetzes.

 

 

C. Benutzungsregelung für lokale, nationale und internationale Netzwerke

 

  • § 9. Geltungsbereich
    Diese Regelung gilt zusätzlich zu den in § 1 genannten Bereichen auch für die Benutzung von Netzwerken und Netzdiensten außerhalb der Universität Mozarteum Salzburg. Es sind dies im Wesentlichen nationale Netzwerke (z.B. ACOnet, CNA) sowie internationale Netzwerke (z.B. das Internet).
  • § 10. Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rechte des ZID
    1. Der ZID ist als Betreiber der EDV- und Telekommunikationsinfrastruktur der Universität für das reibungslose Funktionieren des Gesamtsystems sowie aller zugehörigen Komponenten verantwortlich.
    2. Dem ZID obliegt die Anschaffung jeglicher an der Universität benötigter Hard- und Software.
    3. Zu den Aufgaben des ZID gehören insbesondere:
      1. Installation und Wartung der gesamten EDV-Infrastruktur (Hard- und Software) der Universität. Wir weisen darauf hin, dass der ZID keine Servicierung von Privatgeräten durchführt.
      2. Hilfestellung und Beratung der BenutzerInnen bei auftretenden EDV-Problemen (insbesondere Hardwareproblemen, Standardsoftwareanwendungen),
      3. Installation und Wartung der gesamten Sprachkommunikation der Universität,
      4. Planung der lokalen Netztopologie und Auswahl der im lokalen Bereich einzusetzenden Übertragungstechnologien,
      5. Planung der Einbindung der Außenstellen der Universität,
      6. Kapazitätsplanung in Bezug auf benötigte Bandbreiten,
      7. Durchführung von Tuningmaßnahmen bei auftretenden Kapazitätsengpässen,
      8. Planung der Netzanschlüsse in Gebäuden und Räumen der Universität,
      9. Betrieb von Servern für Netzdienste (z.B. Mail, News, WWW, Datenbanken etc.),
      10. Vorgabe von technischen Spezifikationen für den Anschluss von EDV-Geräten (z.B. Netzkarten, Übertragungsprotokollen etc.),
      11. Anbindung von Netzwerken der Abteilungen und sonstigen Universitätseinrichtungen,
      12. Protokollierung von Aktivitäten am lokalen Netzwerk als technische Maßnahme zur Abrechnung, zum rechtzeitigen Erkennen möglicher Engpässe, für die Erkennung aufgetretener Fehler sowie zur Beweissicherung bei Missbrauch nach Maßgabe des Datenschutzgesetzes in der aktuell geltenden Fassung,
      13. Planung und Durchführung von Datensicherheitsmaßnahmen im Netz,
      14. Sicherung der Betriebsbereitschaft der im Verantwortungsbereich des ZID liegenden Netzkomponenten (z.B. Router, Bridges, Switches etc.),
      15. Schaffung und Sicherstellung des Netzzugangs von außen für berechtigte BenutzerInnen,
      16. Erstellen von Statistiken über die Netzauslastung.
    4. Zu den Aufgaben des ZID im nationalen und internationalen Bereich gehören insbesondere:
      1. Teilnahme an Arbeitssitzungen im Verbund österreichischer Universitäten (Arbeitsgemeinschaften) und in den Ministerien.
      2. Durchführung der Beschlüsse und Überwachung der Einhaltung der Richtlinien und Vorschriften der nationalen und internationalen Netzwerkbetreiber auf lokaler Ebene der Universität,
      3. Aufbau und Bereitstellung eventueller sonstiger nationaler und internationaler Netzverbindungen im Rahmen von Forschungsprojekten.
    5. Vom ZID protokollierte Netzaktivitäten dürfen von diesem nicht veröffentlicht werden und sind nur für technische Maßnahmen (Netzmanagement) bzw. zur Beweissicherung bei Missbrauch zu verwenden.
    6. Werden auf einem Teilsegment des Universitätsnetzes den Gesamtbetrieb in grober Weise störende Aktivitäten festgestellt, so hat der ZID den Verursacher aufzufordern, diese Aktivitäten zu beenden. Werden diese Störungen vom Verursacher nicht umgehend behoben, so hat der ZID das Recht, das gesamte Teilsegment so lange vom Universitätsnetz abzutrennen, bis der Verursacher glaubhaft nachweist, dass die Störungen nicht mehr auftreten werden.
  • § 11. Verpflichtungen der BenutzerInnen
    1. Jede Art der Netzbenutzung muss der Erfüllung universitätsbezogener Aufgaben dienen.
    2. Beim Anschluss von Informatikeinrichtungen an das Netz sind die technischen Spezifikationen und Vorgaben des ZID zu erfüllen. Jeder Anschluss und jede Änderung daran bedarf der Zustimmung des ZID.
    3. Bei der Planung von Netzvorhaben ist der ZID frühzeitig zu informieren, damit er mögliche Auswirkungen auf das Gesamtnetz oder Teilbereiche davon rechtzeitig erkennen und, wenn nötig, geeignete Maßnahmen ergreifen kann.
    4. Die/Der BenutzerIn hat, sofern sie andere Netzwerke oder Netzdienste benutzt, die für diese Netze geltenden Regeln einzuhalten.
    5. Die/Der BenutzerIn hat den Mitarbeitern des ZID Zutritt zu Räumlichkeiten, in denen sich EDV-Komponenten befinden, zur Erfüllung ihrer Aufgaben zu gestatten.
    6. Die/Der BenutzerIn hat Manipulationen (z.B. Umkonfiguration) von EDV-Komponenten in ihrem Wirkungsbereich zu unterlassen. Sollten derartige Maßnahmen notwendig sein, so ist der ZID zu verständigen und die Durchführung mit dem ZID zu koordinieren.
    7. Die/Der BenutzerIn hat jede Nachrichtenübermittlung, welche die öffentliche Ordnung und Sicherheit oder die Sittlichkeit gefährdet oder welche gegen Gesetze verstößt, zu unterlassen.
    8. Bei allen Nachrichten, die von BenutzerInnen über lokale, nationale oder internationale Netze veröffentlicht oder weitergegeben werden (z.B. durch Web-Pages, FTP, E-Mail, News etc.), muss klar erkennbar sein, welche Person für den Inhalt verantwortlich ist.
    9. Jegliche Verwendung, die andere BenutzerInnen oder Anbieter von Diensten behindert oder das Funktionieren der Dienste oder daran angeschlossener Netzwerke stört, ist unzulässig.
    10. Eine Verwendung mit dem Ziel von illegalen Handlungen sowie der Versuch, unberechtigten Zugang zu Systemen, Software, Diensten oder Informationen zu erlangen, ist unzulässig.
    11. Eine Verwendung für kommerzielle oder gewerbliche Zwecke ist nicht gestattet.
  • § 12. Nutzung der Netzdienste durch Dritte
    1. Der Zugang zum Netzwerk der Universität und dessen Nutzung für nichtuniversitätsangehörige BenutzerInnen ("Dritte") ist nur für Aufgaben der Wissenschaft, Kultur und Bildung zulässig und muss vom Rektorat bewilligt werden. Der Zugang zu nationalen und internationalen Netzen bedarf der Zustimmung des dafür zuständigen Betreibers entsprechend den hierfür geltenden Bestimmungen.
    2. Eine Öffnung des Netzzuganges und eine Nutzung des Netzes durch Dritte liegt dann vor, wenn diesen die Möglichkeit geschaffen wird, auf Rechnern der Universität installierte Netzdienste in Anspruch zu nehmen oder über das Netzwerk der Universität Dienste nationaler oder internationaler Netze (z.B. das Internet) zu erreichen.
    3. Eine Nutzung des Netzes durch Dritte liegt auch dann vor, wenn auf Servern innerhalb der Universität Informationsdienste im Auftrag Dritter von Universitätseinrichtungen betrieben werden.
    4. Bei Zutreffen von Abs. 2 oder Abs. 3 hat der Zeichnungsberechtigte der betreffenden Universitätseinrichtung dem ZID-Leiter zum Setzen von Maßnahmen gemäß Abs. 1 entsprechende Unterlagen und Informationen zum Nachweis des Zweckes (z.B. Vertrag) und der Dauer vorzulegen. Wird dem nachweislichen zweimaligen Ersuchen des ZID-Leiters um Informationen nicht entsprochen, so hat er den Netzzugang und die Netznutzung zu sperren.
    5. Eine Öffnung und Nutzung des Netzes durch Dritte ist nicht gegeben, wenn BenutzerInnen, die nicht der Universität angehören, über nationale und internationale Datennetze (Internet) von der Universität oder deren Einrichtungen öffentlich zur Verfügung gestellte Informationen, Daten und Anwendungen benutzen.
  • § 13. Abschaltungen
    Der ZID kann für Wartungsarbeiten etc. nach vorheriger Ankündigung Abschaltungen des gesamten Netzwerks oder von Teilbereichen vornehmen. Die Abschaltung hat nur so lange zu dauern, bis ein fehlerfreier Betrieb wieder gewährleistet ist. Schwerwiegende Bedürfnisse der BenutzerInnen sind bei der Planung der Abschaltung möglichst zu berücksichtigen.

 

 

Anmerkung: Es sei darauf hingewiesen, dass diese Benutzungsordnung geschlechtsneutrale Formulierungen verwendet.

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