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Oper / Musiktheater
A Midsummer Night's Dream
Oper von Benjamin Britten, op. 64
21.06.2018|19:00
23.06.2018|17:00
25.06.2018|19:00
Großes Studio | Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Department Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur
Department Oper und Musiktheater
Musikalische Leitung: Kai Röhrig
Szenische Leitung: Karoline Gruber
Dramaturgie: Ronny Dietrich
Bühnenbild: Charlina Lukas und Amelie Ottmann
Kostüme: Egon Stocchi

Studierende des Departments für Musiktheater und des Departments für Gesang

Sinfonieorchester der Universität Mozarteum
AUFRUHR IM ELFENREICH: Das Herrscherpaar Oberon und Titania hat sich über einen Knaben entzweit, den beide eifersüchtig für sich beanspruchen. Oberon beauftragt seinen Vertrauten Puck, eine bestimmte Blume herbeizuschaffen, deren Nektar einem Schlafenden in die Augen geträufelt wird, woraufhin sich der Erwachende in denjenigen verliebt, den er als Erstes erblickt. Damit will er Titania für ihre Untreue bestrafen. Puck erwischt allerdings mit diesem Zaubermittel auch zwei herumirrende Liebespaare, die sich nun in völlig verkehrter Konstellation verlieben, was zum totalen Liebesdurcheinander führt. Jetzt ist es an Puck, die Sache wieder gerade zu rücken.

VON DIESEN GESCHEHNISSEN zunächst noch unberührt, proben sechs Handwerker im Reich der Elfen das komische Trauerspiel "Pyramus und Thisbe", das sie anlässlich der bevorstehenden Hochzeit ihres Landesherrn aufführen wollen (die Darbietung des Schauspiels präsentiert Britten als Parodie auf die italienische Oper). Doch auch sie geraten in das Verwirrspiel dieser Mitsommernacht...

SHAKESPEARE UND BRITTEN: Nacht, Wald, ein märchenhaftes Sujet mit Elfen, Feen und Geistern - bevorzugte Themen der Romantik sind in kaum einem anderen Werk der Weltliteratur so gehäuft vorweggenommen wie in William Shakespeares "A Midsummer Night's Dream" aus dem Jahr 1595. Es verwundert nicht, dass diese Komödie zahlreiche Komponisten zu einer Vertonung inspirierte. Benjamin Britten hat sich 1960 anlässlich seines Festivals im englischen Aldeburgh dieses Stoffes angenommen und aus dem fünfaktigen Schauspiel eine dreiaktige Oper geformt, wobei er Shakespeares Sprache fast im Wortlaut übernommen hat. Für alle magischen und menschlichen Sphären fand Britten jeweils spezifische Klangräume. So werden die verschiedenen Ebenen von Herrschern, Liebenden, Handwerkern und Elfen auch musikalisch sehr unterschiedlich charakterisiert.
Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Tages- bzw. Abendkasse