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Konzert
Orchesterkonzerte
Sinfonieorchester der Universität Mozarteum
16.03.2018|19:30
17.03.2018|18:00
Großes Studio | Universität Mozarteum | Mirabellplatz 1 | 5020 Salzburg
Veranstalter: Universität Mozarteum
Dirigenten: Johannes Kalitzke (16.3.)
Studierende der Dirigierklasse (17.3.): Giulio Cilona (Schreker) / Oscar Jockel, Brian Liao (Pärt)

Franz Schreker: Kammersymphonie in einem Satz
Arvo Pärt: Tabula rasa - Doppelkonzert für 2 Violinen, Streichorchester und präpariertes Klavier
Muhammedjan Sharipov und Yukiko Uno, Violine
AN DER UNIVERSITÄT MOZARTEUM wird die Dirigierausbildung von drei renommierten Orchesterleitern angeführt. Während Bruno Weil das klassisch-romantische Repertoire unterrichtet, lernen die Studierenden bei Reinhard Goebel Umfassendes zur Alten Musik und bei Johannes Kalitzke zur Neuen Musik. Beide Dirigenten treten erstmals 2018 vor das Sinfonieorchester der Universität Mozarteum. Den Anfang macht Johannes Kalitzke mit Kompositionen des 20. Jahrhunderts.

FRANZ SCHREKER (1878 – 1934) war ein Klang-Künstler und einer der meistgespielten deutschsprachigen Komponisten seiner Zeit. Der Österreicher galt in Deutschland in den 20er-Jahren als einer der bedeutendsten Opernkomponisten nach Wagner. Von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert, gerieten Schrekers Werke nach 1933 nahezu in Vergessenheit, ehe Ende der 70er-Jahre eine Schreker-"Renaissance" einsetzte. Seine Kammersymphonie ist "ein seltsam buntschillerndes, farbenfreudiges Orchestergemälde in
einem einzigen, die vier Grundbestandteile der Symphonie in sich zusammendrängenden, Satz" (aus J. Knapp: "Franz Schreker").

ARVO PÄRT, geboren 1935 in Estland, ist einer der wichtigsten Komponisten der Nachkriegszeit und eine feste Konstante in der zeitgenössischen Musik. Sein postmoderner Stil bedient sich gleichermaßen althergebrachter und neuer Methoden und brachte ihm den Ruf eines Visionärs ein. "Tabula Rasa" ist eine seiner am weitesten verbreiteten Kompositionen und ein gutes Beispiel für Arvo Pärts ausgereiften Stil: Andächtig, zeitlos und düster zugleich, mit Harmonien, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen – ein Monument der modernen Musik.
Karten:
Euro 20,- / erm. Euro 10,-
Kartenbüro der Stiftung Mozarteum
Tel: +43 662 873154
tickets@mozarteum.at
und an der Abendkasse