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Über die Bibliothek

Die Universitätsbibliothek ist eine öffentlich zugängliche Serviceeinrichtung der Universität Mozarteum. Mit einem Gesamtbestand von 260.000 Medien zählt sie zu den größten Musik- und Kunstbibliotheken Österreichs. Ihre Sammlungspolitik orientiert sich an dem an der Universität gelehrten Fächerspektrum Musik, Theater und Bildende Kunst.

Bibliotheksleitung: Dr. Manfred Kammerer
Stellv. Bibliotheksleitung: Mag. Claudia Haitzmann MA
Die Aufgaben der Universitätsbibliothek umfassen:
  1. Beschaffung, Inventarführung, regelwerkskonforme Erschließung und benützerfreundliche Bereitstellung aller für Forschung, Lehre und Studium
    erforderlichen Informationsträger unter Beachtung weitgehender Kontinuität und Vollständigkeit;
  2. die Bereitstellung von Beständen zur Entlehnung für die Universitätsangehörigen und für die interessierte Öffentlichkeit;
  3. die Lizenzierung und Organisation des Zugriffs auf elektronische Ressourcen;
  4. die weltweite Beschaffung und Vermittlung von wissenschaftlichen und künstlerischen Informationen unter Berücksichtigung der
    urheberrechtlichen Bestimmungen;
  5. Konservierung, Pflege und Erschließung des Bibliotheksbestands;
  6. Teilnahme und Mitarbeit an Gemeinschaftsunternehmen des österreichischen und internationalen Bibliotheks- und Informationswesens, insbesondere am österreichischen Bibliothekenverbund;
  7. Benützerschulung unter dem Aspekt der Informationskompetenz;
  8. Dokumentation der künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen der Universität.
1841

Die 1841 vom Dom-Musik-Verein ins Leben gerufene Musikschule Mozarteum deckt ihre geringen bibliothekarischen Bedürfnisse aus den Beständen der bereits bestehenden Mozart-Bibliothek.

1922


Mit der Umgestaltung der Schule in ein staatliches Konservatorium und der damit verbundenen Loslösung vom Gründungsinstitut offenbart sich zum ersten Mal die Notwendigkeit der Einrichtung einer ’Schulbibliothek’. Im Schuljahr 1924/25 wird vom damaligen Direktor des Konservatoriums Bernhard Paumgartner ein erster Anlauf genommen, aus Lehrmittelbeiträgen und Spenden einen Grundstock an Musikalien aufzubauen.  

1930

Erst am 1. Jänner 1930 kann mit der Aufstellung und Katalogisierung begonnen werden.
Somit ist 1930 als das Gründungsjahr der Bibliothek zu betrachten. Betreut wird die Bibliothek von einem ’Lektor’, d. h. von einer Lehrkraft, die zusätzlich zu ihrer Lehrtätigkeit die Auswahl der Literatur zu tätigen hat.

1939

Das Mozarteum wird ’Reichshochschule’. Die Bibliothek erhält zusätzlich einen Leseraum. Staatliche Dotierung ermöglicht einen kontinuierlichen Bestandsaufbau. Bis 1944, als im Zuge der Kriegsereignisse auch das Mozarteum schließen muss, ist ein Bestand von über 10.000 Bänden erreicht (8043 Musikalien, 1999 Bücher) und auch eine Diskothek eingerichtet.

1947

Neuanfang auf Basis des nach Kriegsende erheblich reduzierten Altbestands.

1971


Unterbringung im Hannibal-Trakt des alten Mozarteums. Ende 1975 umfasst der Bestand ca. 50.000 Bände, 122 laufend geführte Zeitschriften und 3991 Schallträger. 1973 wird zum ersten Mal ein hauptberuflicher Bibliothekar bestellt.

1977

Im Zuge des Neubaus der Hochschule erfolgt die Unterbringung der Bibliothek am Haus Mirabellplatz 1.    

1981

Mit der Gründung der "Abteilung Musikerziehung in Innsbruck" entsteht eine Außenstelle auf der Basis einer bereits bestehenden Bibliothek.

1983

Ab 1983 werden zwei Außenstellen  (Orff-Institut und Innsbruck) durch die Hauptbibliothek mitbetreut.

1994

Mit der Umstellung auf das automationsunterstützte Bibliothekssystem BIBOS und der Teilnahme am Österreichischen Bibliothekenverbund erfolgt eine grundlegende Modernisierung des gesamten Geschäftsgangs sowie eine intensive Vernetzung mit den wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs.

1999


Nach der Schließung des Gebäudes Mirabellplatz 1 im Jahre 1998 wird die Bibliothek im Zentrum im Berg (ZIB) untergebracht.

2003

Übernahme des Universitätsarchivs und Umbenennung in "Universitätsbibliothek und Dokumentation".

2004


Die Umstellung  auf automationsgestützten Betrieb findet mit der Einführung der elektronischen Entlehnung – 2004 an der Hauptbibliothek, 2009 an den beiden Außenstellen – ihren Abschluss.

2006

Mit der Eröffnung des Neuen Hauses im Jahr 2006 erfolgt die Rücksiedlung an den Standort Mirabellplatz 1. 260.000 Medien (Bücher, Noten und audiovisuelle Medien) bilden den heutigen Bestand, 270 Zeitschriften werden laufend geführt, das Online-Angebot wird kontinuierlich erweitert. Neben der Hauptbibliothek umfasst die Bibliothek die Abteilungsbibliotheken "Orff-Institut" und "Musikpädagogik in Innsbruck" sowie einzelne bei den Abteilungen resp. Instituten angesiedelte Handbibliotheken.

2007

2007 wird mit der Retrokatalogisierung des veralteten Zettelkatalogs begonnen. Nach der vollständigen Einarbeitung des Buchkatalogs wird seit Anfang 2009 an der Erfassung des Musikalienbestands gearbeitet. Prof. Gerhard Wimberger, der der Bibliothek seit 2008 immer wieder Autographe überlässt, gibt den Anstoß zum Aufbau einer Autographensammlung, die mittlerweile auch wertvolle Materialien von Cesar Bresgen, Barna Kovats und Hermann Regner enthält.

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